Was ist Asthma?
Asthma ist eine chronische Lungenerkrankung, die dazu führt, dass die Atemwege anschwellen und sich verengen, was das Atmen erschwert. Es führt zu Symptomen wie Pfeifen, Husten, Engegefühl in der Brust und Atemnot. Asthma kann mild oder schwer sein und wird oft durch Allergene, Bewegung, kalte Luft oder Atemwegsinfektionen ausgelöst.
Häufige Asthmaauslöser:
- Allergene: Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmel.
- Atemwegsinfektionen: Erkältungen, Grippe, Bronchitis.
- Reizstoffe: Rauch, starke Gerüche, Umweltverschmutzung.
- Durch Bewegung ausgelöstes Asthma: Körperliche Aktivität kann die Atemwege verengen.
- Wetteränderungen: Kalte Luft, Feuchtigkeit oder plötzliche Temperaturschwankungen.
Wer benötigt eine Asthmabehandlung?
Eine Asthmabehandlung wird für Personen empfohlen, die:
- häufig Atemnot oder Pfeifen erleben.
- nachts wegen Husten oder Atembeschwerden aufwachen.
- mehr als zweimal pro Woche ein Notfallinhalator verwenden müssen.
- wegen Atemproblemen Schwierigkeiten mit körperlicher Aktivität haben.
- schwere Asthmaanfälle hatten, die eine Notfallversorgung erforderten.
Die besten Möglichkeiten zur Behandlung und Kontrolle von Asthma
Asthma wird mit Inhalatoren, täglichen Medikamenten und Lebensstiländerungen verwaltet, um Symptome zu reduzieren und Schübe zu verhindern.
Schnellwirkende (Notfall-)Inhalatoren: Bieten sofortige Linderung während Asthmaanfällen:
- Kurzwirksame Bronchodilatatoren: Salbutamol (Ventolin, Airomir, Salamol, Bricanyl) entspannen schnell die Atemwegsmuskulatur.
- Anticholinergika: Ipratropium (Atrovent, Combivent) reduziert die Schleimproduktion und öffnet die Atemwege.
Langzeitkontrollmedikamente: Täglich eingenommen, um Asthmasymptome zu verhindern:
- Inhalative Kortikosteroide: Reduzieren die Entzündung der Atemwege (Budesonid, Clenil Modulite, Pulmicort, Alvesco, Flixotide, QVAR).
- Kombinationsinhalatoren: Enthalten Kortikosteroide und langwirksame Bronchodilatatoren (Symbicort, Seretide, Relvar Ellipta, Foster NEXThaler, Flutiform).
- Leukotrien-Rezeptor-Antagonisten: Montelukast (Singulair) reduziert die Entzündung und hilft, Asthmaanfälle zu verhindern.
- Langwirksame Bronchodilatatoren (LABAs): Salmeterol (Serevent), Indacaterol (Onbrez) halten die Atemwege länger offen.
- Biologische Therapie: Xolair wird bei schwerem allergischem Asthma verschrieben, das nicht auf Standardbehandlungen anspricht.
Asthmaüberwachung und -prävention:
- Piekflow-Meter verfolgen die Lungenfunktion und erkennen frühe Warnzeichen einer Verschlechterung des Asthmas.
- Bekannte Auslöser vermeiden (z.B. Rauch, Staub, Pollen) kann Schübe verhindern. Mit dem Rauchen aufhören ist das Beste, was man tun kann.
- Medikamente konsequent einnehmen hilft, die Symptome unter Kontrolle zu halten.
